Aktuell




17.6.2012


Geselligkeit

Erinnerung an das Deutsche Turnfest 1987 in Berlin
25 Jahre Jahn-Eiche in Lollar

 

 

eiche

Jeder teilnehmende Verein erhielt damals eine eingetopfte, etwa 60 cm hohe, Eiche aus der Berliner Hasenheide. Nach der Rückkehr taufte man sie Jahn-Eiche und pflanzte sie in den Grünstreifen vor der Sporthalle Süd. 1999 plazierte der Bauhof einen Findling mit einer kleinen Erinnerungstafel daneben.

 

Gärtner Alffen hatte das Bäumchen über viele Jahre in seine Obhut genommen, so dass es zum inzwischen recht stattlichen Baum heranwachsen konnte. An diese Geschichte erinnerte Lore Wissemann den TSG-Vorstand und damalige Teilnehmer zu Beginn der Jubiläumsfeier vor der Sporthalle am Sonntag, dem 17. Juni, fast genau 25 Jahre danach. Henning Schäfer, der 1. Vorsitzende der TSG, betrachtete Jubiläumsfeier und Turnfestteilnahme in seinem Grußwort als Beispiele für die Verbindung von Sport und Geselligkeit in der TSG. Stadtverordnetenvorsteher Horst Klinkel grüßte die Gäste im Auftrag von Magistrat und Bürgermeister.

Einige damalige Berlinreisende hatten ihre Fotalben mitgebracht, die mit Erstaunen, Lächeln und Kramen in der Erinnerung betrachtet wurden. Im Gespräch mischten sich die Rückbesinnungen auch auf schöne Erlebnisse auf anderen Turnfesten, auf das Übernachten in Schulklassenräumen, immer wieder auch auf freundliche Hausmeister, die noch spät in der Nacht für Essen und Trinken sorgten. Die gab es damals noch.

Mehrere Abteilungen der TSG bewirteten die Jubiläumsgäste bei herrlichem Wetter mit Gegrilltem und Gekühltem von morgens bis zum späten Nachmittag.

(rw/Fotos: Marcus Ewald)

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