Aktuell




26.8.2020

Leichtathletik

Hessische Jugendmeisterschaften U18/U20 Gelnhausen

Maximilian Rößler mit Vizetitel, Celine Kröck auf Platz 4 

 

 

Bei den Hessischen Jugendmeisterschaften der U18/U20 am Wochenende in Gelnhausen waren auch 2 Leichtathleten der TSG Lollar mit Maximililan Rößler und Celine Kröck am Start.

Auf Grund der Coronapandemie waren die Teilnehmerzahlen in den einzelnen Disziplinen  der diesjähren Meisterschaften so gering wie seit vielen Jahren nicht mehr, obwohl die Altersklassen U18 und U20 zusammengelegt wurden.

max

 

In der U18 startete am Samstag der 17jährige Rößler (Foto) über 400m um seine Saisonbestleitung von 52,92 sek zu verbessern.  Dies gelang nicht, da er zu passiv die ersten 200m anlief und im Finish nichts mehr zulegen konnte. So blieben die Uhren für ihn bei 53,20 stehen und er musste sich mit Platz 5 begnügen.

Besser machte er es am Sonntag über 800m. Von seinem Trainier Erich Gebhardt hochgemeldet in die Altersklasse U20 ging er in seinem ersten Saisonrennen mit insgesamt 8 Teilnehmern an die Startlinie. Die Zielvorgabe des Trainers gelang ihm hervorragend, sich taktisch klug zu verhalten und nach 400m auf Rang 2 zu bessern um in die  Medaillenränge zu laufen.
Nach dem Startschuss drückte der spätere Sieger Lars Eric Böckelmann (TV Gelnhausen) mächtig aufs Tempo, sodass kein anderer Läufer folgen konnte.  
Rößler hielt sich zu Beginn geschickt im Mittelfeld, um nach 400m an die Spitze des Verfolgerfeldes zu gehen. Auf Medaillenkurs liegend bog er auf die Zielgerade ein und wehrte den Angriff eines Konkurrenten ab. Mit Platz 2 vor Augen ließ er nichts mehr anbrennen und vergrößerte seinen Vorsprung bis zum Ziel. Groß war die Freude über die Silbermedaille sowie die 2:06,30, verpasste er doch nur knapp seine Bestzeit aus dem Vorjahr von 2:05,60

 

 

 

Ebenfalls über 800m startete Celine Kröck in der Alterklasse U20. Auf Grund der Meldezeiten spekulierte man auf einen Treppchenplatz.. Nachdem sich 2 Läuferinnen nach dem Start schnell abgesetzt hatten, führte Kröck das Feld in die letzte Runde. Bei ungüstigen Windverhältnissen musste sie Körner lassen, sodass sie auf der Zielgeraden nichts mehr zulegen konnte und eine Konkurrentin passieren lassen musste. Mit dem undankbaren 4. Platz verpasste sie in 2:31,08 knapp die Bronzemedaille.